Lilly musste sich übergeben, sobald er ihre Wohnung betrat (Teil 2)

Er war eifersüchtig, weil sie ins Kino ging. Und nur 24 Stunden später schlief er mit seiner Ex

Lilly lernt ihren Partner über eine Dating-App kennen. Vom ersten Treffen an ist alles intensiv, aufregend und schnell. Zu schnell, wie sie heute weiß. Doch damals überhört sie ihr Bauchgefühl. Immer wieder.

Er taucht unangekündigt an ihrem Arbeitsplatz auf. Er will nach drei Tagen offiziell zusammen sein. Er weint, weil sie abends mit einem Freund ins Kino geht. Und er wechselt über viereinhalb Jahre mehrfach zwischen ihr und seiner Ex hin und her, jedes Mal mit denselben Worten, denselben Versprechen.

Am Ende reagiert ihr Körper, weil es ihr Kopf lange nicht konnte: Sie muss sich übergeben, sobald er die Wohnung betritt. Das ist Teil 2 von Lillys Geschichte. Wenn du Teil 1 noch nicht gehört hast, fang am besten damit an.

Lilly erzählt, wie die Konfrontation mit ihm und seiner Ex ausgeht, was sie in diesem Gespräch noch erfährt und was danach noch kommt. Ein gemeinsamer Urlaub, in dem er bestimmt, wo sie sitzen darf und wann sie ins Bett geht. Ein Körper, der irgendwann aufhört mitzumachen. Und ein Ende, das Lilly sich erkämpft hat.
In der theoretischen Einordnung spreche ich über vier Themen, die Lillys Geschichte besonders deutlich macht:
Das Bauchgefühl und warum wir nicht hinhören: Was das enterische Nervensystem mit unserem Bauchgefühl zu tun hat, warum der Körper Unstimmigkeiten registriert, bevor der Verstand sie benennen kann, und welche inneren Sätze uns dazu bringen, diese Signale immer wieder wegzuschieben.

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